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<title>Söldner</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Söldner</span></h1>
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<p>Ein <b>Söldner</b> ist eine gegen Bezahlung (<a href="Sold" title="Sold">Sold</a>) <a href="Werbung_(Milit%C3%A4r)" title="Werbung (Militär)">angeworbene</a> in einem <a href="Bewaffneter_Konflikt" title="Bewaffneter Konflikt">bewaffneten Konflikt</a> und in einem fremden <a href="Staat" title="Staat">Staat</a> kämpfende Person. Die Tätigkeit als Söldner wird meist im Rahmen eines zeitlich befristeten Vertrags ausgeführt. Ein Verband von Söldnern wird als <b>Söldnerheer</b> bezeichnet. Söldnerheere sind kein Teil der <a href="Streitkr%C3%A4fte" title="Streitkräfte">Streitkräfte</a>, dies unterscheidet sie von <a href="Freiwilliger_(Milit%C3%A4r)" title="Freiwilliger (Militär)">Freiwilligenverbänden</a> und damit auch von <a href="Fremdenlegion" title="Fremdenlegion">Fremdenlegionen</a>.
</p><p>Das <b>Söldnerwesen</b> oder <b>Söldnertum</b> war bereits in der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> sehr verbreitet. Es prägte vom Mittelalter bis zur <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> das europäische Militärwesen. Söldner wurden mit der Einführung <a href="Stehendes_Heer" title="Stehendes Heer">stehender Heere</a> und der allgemeinen <a href="Wehrpflicht" title="Wehrpflicht">Wehrpflicht</a> seltener. Im 20. Jahrhundert kämpften Söldner u.&nbsp;a. in den Kriegen und Bürgerkriegen in Afrika, Asien und auf dem Balkan, oft im Rahmen <a href="Privates_Sicherheits-_und_Milit%C3%A4runternehmen" title="Privates Sicherheits- und Militärunternehmen">privater Sicherheits- und Militärunternehmen</a>.
</p><p>Während Zivilisten und <a href="Kombattant" title="Kombattant">Kombattanten</a> durch die <a href="Genfer_Konventionen" title="Genfer Konventionen">Genfer Konventionen</a> geschützt werden, sind Söldner von diesem Schutz ausdrücklich ausgenommen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition"><span id="S.C3.B6ldner"></span><span id="Söldner"></span>Definition</h2></div>
<p>Eine <a href="Legaldefinition" title="Legaldefinition">Legaldefinition</a> des Söldners findet sich in Artikel&nbsp;47 des ersten Zusatzprotokolls von 1977 zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte, den <a href="Genfer_Konventionen" title="Genfer Konventionen">Genfer Konventionen</a>:<sup id="cite_ref-Genfer_Konventionen_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Genfer_Konventionen-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Artikel 47 müssen <u>alle</u> folgenden Kriterien erfüllt sein:
</p>
<dl><dd>a. wer im Inland oder Ausland zu dem besonderen Zweck angeworben ist, in einem bewaffneten Konflikt zu kämpfen,</dd></dl>
<dl><dd>b. wer tatsächlich unmittelbar an Feindseligkeiten teilnimmt,</dd></dl>
<dl><dd>c. wer an Feindseligkeiten vor allem aus Streben nach persönlichem Gewinn teilnimmt und wer von oder im Namen einer am Konflikt beteiligten Partei tatsächlich die Zusage einer materiellen Vergütung erhalten hat, die wesentlich höher ist als die den Kombattanten der Streitkräfte dieser Partei in vergleichbarem Rang und mit ähnlichen Aufgaben zugesagte oder gezahlte Vergütung,</dd></dl>
<dl><dd>d. wer weder Staatsangehöriger einer am Konflikt beteiligten Partei ist noch in einem von einer am Konflikt beteiligten Partei kontrollierten Gebiet ansässig ist,</dd></dl>
<dl><dd>e. wer nicht Angehöriger der Streitkräfte einer am Konflikt beteiligten Partei ist und</dd></dl>
<dl><dd>f. wer nicht von einem nicht am Konflikt beteiligten Staat in amtlichem Auftrag als Angehöriger seiner Streitkräfte entsandt worden ist.</dd></dl>
<p>In Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 der Konvention zur Eliminierung des Söldnerwesens in Afrika findet sich eine nahezu identische Definition. Diese Konvention hat aber nur regionale Bedeutung.
</p><p>Neben dieser juristischen Definition werden umgangssprachlich alle Personen als Söldner bezeichnet, deren Hauptmotivation für die Teilnahme an einem bewaffneten Konflikt das Streben nach persönlichem Gewinn ist, unabhängig von ihrem tatsächlichen rechtlichen Status. Ein Anführer, der eine Gruppe von Söldnern persönlich befehligt und eigene Pläne zu seinem Nutzen verfolgen kann, kann als <i>Söldnerführer</i> bezeichnet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Söldner_und_das_Kriegsvölkerrecht"><span id="S.C3.B6ldner_und_das_Kriegsv.C3.B6lkerrecht"></span>Söldner und das Kriegsvölkerrecht</h2></div>
<p>Während ausländische Freiwillige, die als reguläre Soldaten dienen, Kombattantenstatus genießen<sup id="cite_ref-:6_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:6-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, werden Söldner nach dem <a href="Kriegsv%C3%B6lkerrecht" title="Kriegsvölkerrecht">Kriegsvölkerrecht</a> nicht als <a href="Kombattant" title="Kombattant">Kombattanten</a> betrachtet und haben daher nicht den Anspruch auf den Status des <a href="Kriegsgefangener" title="Kriegsgefangener">Kriegsgefangenen</a> (vgl. Art.&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 I.&nbsp;Zusatzprotokoll). Gefangene Söldner sind dem Kriegsrecht nach daher als gewöhnliche <a href="Zivilist" class="mw-redirect" title="Zivilist">Zivilisten</a> zu behandeln, die illegalerweise an einem bewaffneten Konflikt teilgenommen haben. Sie können für die Teilnahme am bewaffneten Konflikt nach nationalem Recht schwer bestraft werden. Nach dem Recht ihres jeweiligen Herkunftslandes können sie aufgrund des Militärdienstes für einen fremden Staat bestraft werden – und sie können ihre Staatsangehörigkeit verlieren. Ferner können sie als nicht völkerrechtlich anerkannte Kombattanten im Falle ihrer Gefangennahme durch die gegnerische Kriegspartei nach deren nationalem Strafrecht (z.&nbsp;B. auch wg. Mord) verurteilt werden.
</p><p>So stellt auch der Dienst in der <a href="Frankreich" title="Frankreich">französischen</a> <a href="L%C3%A9gion_%C3%A9trang%C3%A8re" title="Légion étrangère">Fremdenlegion</a> – deren Angehörige allerdings genaugenommen keine Söldner, sondern reguläre Angehörige der <a href="Franz%C3%B6sische_Streitkr%C3%A4fte" title="Französische Streitkräfte">französischen Streitkräfte</a> sind – für Österreicher und Schweizer nach dem Gesetz eine Straftat dar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>In Österreich ist es für Staatsangehörige gesetzlich verboten, für ein anderes Land <a href="Kriegsdienst" class="mw-redirect" title="Kriegsdienst">Kriegsdienst</a> zu leisten. Viele Österreicher, die nach ihrem Söldnerdienst in den <a href="Jugoslawienkriege" title="Jugoslawienkriege">Jugoslawienkriegen</a> der 1990er Jahre wieder in die Heimat kamen, fanden sich vor dem Strafgericht wieder und wurden teilweise zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Zusätzlich kann einem Österreicher, der für ein anderes Land Kriegsdienst leistet, die <a href="%C3%96sterreichische_Staatsb%C3%BCrgerschaft" title="Österreichische Staatsbürgerschaft">österreichische Staatsbürgerschaft</a> unwiderruflich entzogen werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>In Deutschland ist es strafbar, deutsche Staatsangehörige „zugunsten einer ausländischen Macht“ „zum Wehrdienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung“ anzuwerben (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__109h.html">§&nbsp;109h</a></span> <a href="Strafgesetzbuch_(Deutschland)" title="Strafgesetzbuch (Deutschland)">StGB</a>). Ferner riskiert ein Deutscher den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit, wenn er in einen bewaffneten Verband eines Staates eintritt, dessen Staatsangehörigkeit er ebenfalls besitzt (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stag/__28.html">§&nbsp;28</a></span> <a href="Deutsche_Staatsangeh%C3%B6rigkeit" title="Deutsche Staatsangehörigkeit">StAG</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>In der Schweiz ist es für Staatsangehörige gesetzlich verboten, für ein anderes Land Kriegsdienst zu leisten. Ein Sonderfall ist die <a href="P%C3%A4pstliche_Schweizergarde" title="Päpstliche Schweizergarde">Päpstliche Schweizergarde</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="USA">USA</h3></div>
<p>Nach dem Recht der <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> (Neutrality Act) riskiert ein US-Bürger, der sich in einem fremden Land zum Militärdienst zur Verfügung stellt, den Verlust der <a href="Staatsb%C3%BCrgerschaft" title="Staatsbürgerschaft">Staatsbürgerschaft</a>. Viele Länder haben ähnliche Gesetze, so dass ein Söldner meist den Verlust seiner Heimat-Staatsbürgerschaft riskiert und zu einer <a href="Staatenlosigkeit" class="mw-redirect" title="Staatenlosigkeit">staatenlosen Person</a> werden kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Internationale_Konvention_gegen_das_Söldnerwesen"><span id="Internationale_Konvention_gegen_das_S.C3.B6ldnerwesen"></span>Internationale Konvention gegen das Söldnerwesen</h3></div>
<p>Darüber hinaus verabschiedete das Plenum der <a href="Vereinte_Nationen" title="Vereinte Nationen">Vereinten Nationen</a> am 4. Dezember 1989 die Internationale Konvention gegen die Rekrutierung, den Einsatz, die Finanzierung und die Ausbildung von Söldnern.<sup id="cite_ref-UNKonvention_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-UNKonvention-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bisher (Stand: November 2020) sind ihr 37 Staaten beigetreten,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zuletzt <a href="Armenien" title="Armenien">Armenien</a> am 23. November 2020.
</p><p>Seit 2005 besteht die <a href="UN-Arbeitsgruppe_betreffend_Einsatz_von_S%C3%B6ldnern" title="UN-Arbeitsgruppe betreffend Einsatz von Söldnern">UN-Arbeitsgruppe betreffend Einsatz von Söldnern</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Alte_Welt">Alte Welt</h3></div>
<p>Schon im Altertum wurden Söldnertruppen eingesetzt. König <a href="David" title="David">David</a> hatte Söldner, <a href="Krethi_und_Plethi" title="Krethi und Plethi">Krether und Plether</a> waren die Leibwachen des Königs.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den <a href="Assyrisches_Reich" title="Assyrisches Reich">assyrischen</a> Armeen dienten zahlreiche fremde Soldaten, teils unfreiwillig als Teil des Tributs ihrer Heimatstädte,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> teils als Söldner.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Griechische Söldner sind aus Ägypten bekannt. Griechische <a href="Hoplit" title="Hoplit">Hopliten</a> kämpften regelmäßig in Diensten der <a href="Perserreich" title="Perserreich">Achämeniden</a> und bildeten oft den Kern von persischen Armeen (vgl. <a href="Xenophon" title="Xenophon">Xenophon</a>, <a href="Anabasis_(Xenophon)" title="Anabasis (Xenophon)">Anabasis</a>). <a href="Agesilaos_II." title="Agesilaos II.">Agesilaos II.</a> von Sparta kämpfte mit seinen Truppen für Sold mehrfach gegen die persischen Großkönige. Bei den antiken <a href="Kelten" title="Kelten">Kelten</a> war es üblich, dass sich überschüssige Söhne neues Land suchten und sich als Söldner verdingten. Der karthagische Feldherr <a href="Hannibal" title="Hannibal">Hannibal</a> benutzte tausende keltische Söldner bei seinem Einfall in Oberitalien während des <a href="Zweiter_Punischer_Krieg" title="Zweiter Punischer Krieg">Zweiten Punischen Krieges</a> (218–201 v. Chr.). Sie machten den gesamten Kern seiner Armee aus.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Söldner_in_der_europäischen_Geschichte"><span id="S.C3.B6ldner_in_der_europ.C3.A4ischen_Geschichte"></span>Söldner in der europäischen Geschichte</h3></div>

<p>Söldnerheere wie z. B. die <a href="Brabanzonen" title="Brabanzonen">Brabanzonen</a> und die <a href="Armagnaken" title="Armagnaken">Armagnaken</a> tauchten im Spätmittelalter auf, als es sich erwies, dass disziplinierte Söldner in der Schlacht den <a href="Ritter" title="Ritter">Rittern</a> überlegen waren, obwohl letztere im Zweifel tapferer kämpften. Besonders augenfällig wurde das in der <a href="Schlacht_von_Cr%C3%A9cy" class="mw-redirect" title="Schlacht von Crécy">Schlacht von Crécy</a>. Das Söldnerwesen setzte sich in Europa seit dem 14. Jahrhundert allmählich und regional mit unterschiedlichem Tempo gegenüber dem <a href="Feudalismus" title="Feudalismus">feudalen</a> Kriegswesen durch. Die alten <a href="Lehen" class="mw-redirect" title="Lehen">Lehensheere</a> wurden durch Söldnertruppen ersetzt, was zum Ende des Ritterdienstes führte und damit auch zu einem wirtschaftlichen Niedergang des <a href="Deutscher_Adel#Wirtschaftliche_Grundlagen" title="Deutscher Adel">Adels</a>. Ausschlaggebend war die Durchsetzung der <a href="Geldwirtschaft" title="Geldwirtschaft">Geldwirtschaft</a>.
</p><p>Die Einführung von Söldnerheeren stellte den mittelalterlichen <a href="Personenverbandsstaat" title="Personenverbandsstaat">Personenverbandsstaat</a> vor große finanzielle Herausforderungen. Die Söldner rekrutierten sich meist aus den städtischen und ländlichen Unterschichten. Dies konnten überschuldete Bauern, entflohene Leibeigene, nachgeborene Bauernsöhne, durch die engen <a href="Zunft" title="Zunft">Zunftordnungen</a> quasi erwerbslose Handwerksgesellen und arbeitslose Bergarbeiter sein. Söldneranführer wurden meist unter den Familienmitgliedern der Feudalherren und deren Gefolge, mitunter auch innerhalb der Bürgerschaften der Städte angeworben, stets aber im fremden Gebiet auf einem speziell dafür eingerichteten <a href="Musterplatz" title="Musterplatz">Musterplatz</a>. In italienischen Stadtstaaten etablierte sich als Söldneranführer bzw. Militärunternehmer im späten Mittelalter der Typus des <a href="Condottiere" title="Condottiere">Condottiere</a>. Fremde Bewaffnete verstärkten die eigene militärische Schlagkraft, mussten aber nicht dauerhaft unterhalten werden. Ein Problem stellten die entlassenen Söldner dar, weil sie weder Abfindungen noch Altersruhegelder erhielten; häufig schlossen sie sich zu Räuberbanden zusammen und machten die Straßen unsicher.
</p><p><a href="Schweizer_Truppen_in_fremden_Diensten" title="Schweizer Truppen in fremden Diensten">Schweizer Söldner</a>, sogenannte <a href="Reisl%C3%A4ufer" title="Reisläufer">Reisläufer</a>, galten bis ins 16. Jahrhundert als besonders effektive Kampfkräfte, bis ihre Formationen durch <a href="Artillerie" title="Artillerie">Artillerie</a>, die in dieser Zeit entwickelt wurde, verwundbar wurden. Die <a href="P%C3%A4pstliche_Schweizergarde" title="Päpstliche Schweizergarde">päpstliche Schweizergarde</a> entstammt noch dieser Tradition.
</p><p>Die deutschen <a href="Landsknecht" title="Landsknecht">Landsknechte</a> begannen gegen die Schweizer nach der <a href="Schlacht_bei_Marignano" title="Schlacht bei Marignano">Schlacht bei Marignano</a>, als in vielen Gegenden der Schweiz die Reisläuferei erschwert oder gar verboten wurde, zu konkurrieren, und wurden eine gefragte Truppe des späten 15. und des 16. Jahrhunderts. Sie wurden von allen Mächten Europas angeheuert und konnten – wie vormals die Schweizer – mitunter die Seiten wechseln. „Niederländische“ Landsknechte waren aus Norddeutschland angeworbene, „oberländische“ aus Bayern, Schwaben und Österreich. Der <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährige Krieg</a> wurde von allen Kriegsparteien hauptsächlich mit Söldnern ausgefochten.
</p><p>Den Söldnern, vor allem denen des Dreißigjährigen Krieges<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, haftet seit jeher ein äußerst negativer Ruf an. Oft werden sie als gescheiterte Existenzen angesehen, die für Geld töteten und den Bauern ihre Existenzgrundlage nahmen. Auch in der Geschichtswissenschaft wurden die Söldnerhaufen immer wieder als Sammelbecken für Kriminelle, fahrendes Gesindel und Ausgestoßene beschrieben. Erst in der letzten Zeit wird versucht, diese wichtige soziale Gruppe wertneutral zu betrachten und ihre Herkunft, ihre Lebensweise und ihre Motivation, Söldner zu werden, zu ergründen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die simple Zuschreibung der Täterrolle ist zu hinterfragen, da sie in vielen Fällen selber von den Kriegsunternehmern oder ihren Offizieren ausgenutzt wurden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im 16. Jahrhundert bildete sich im Zuge der Aufstellung immer größerer Heeresverbände allmählich ein Offizierkorps heraus, das sich überwiegend aus dem <a href="Adel" title="Adel">Adel</a> rekrutierte. Meist stammten die Offiziere jedoch aus verschiedenen Ländern, so dass die Gefahr nicht allzu groß war, dass sie den Territorialherren, in dessen Dienst sie standen, entmachten und sich selbst an seine Stelle setzen würden. Traditionelle Herkunftsländer von Söldnern waren über Jahrhunderte die <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>, <a href="Schottland" title="Schottland">Schottland</a>, <a href="Wales" title="Wales">Wales</a> und <a href="Irland" title="Irland">Irland</a>; so stellten Männer aus diesen Ländern für <a href="K%C3%B6niglich_franz%C3%B6sische_Fremdenregimenter" class="mw-redirect" title="Königlich französische Fremdenregimenter">Frankreich</a> ganze Regimenter.
</p><p>Im 18. Jahrhundert „vermieteten“ absolut regierende Landesfürsten „Landeskinder“ als Söldner an andere Staaten. Als ein Beispiel für diese Praxis kann Landgraf <a href="Friedrich_II._(Hessen-Kassel)" title="Friedrich II. (Hessen-Kassel)">Friedrich II.</a> von <a href="Landgrafschaft_Hessen-Kassel" title="Landgrafschaft Hessen-Kassel">Hessen-Kassel</a> genannt werden, der am 15. Januar 1776 sogenannte <a href="Subsidien" title="Subsidien">Subsidienverträge</a> unterzeichnete. Gemäß dieser Verträge verpflichtete sich der nordhessische Landgraf, <a href="K%C3%B6nigreich_Gro%C3%9Fbritannien" title="Königreich Großbritannien">Großbritannien</a> mietweise ein Kontingent Söldner in einer Gesamttruppenstärke von etwa 12.000 Mann zu überlassen. Großbritannien zahlte als Kopfgeld für jeden gemieteten Söldner 30 Taler. Wie Zeitzeugenberichte nachweisen (siehe beispielsweise die Autobiografie <i>Mein Leben</i> von <a href="Johann_Gottfried_Seume" title="Johann Gottfried Seume">Johann Gottfried Seume</a>), fand die Rekrutierung der Söldner teilweise unter Gewaltanwendung statt. Die <a href="Deutsche_Beteiligung_am_Amerikanischen_Unabh%C3%A4ngigkeitskrieg" title="Deutsche Beteiligung am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg">hessischen Söldner</a> mussten nach ihrer Verschiffung nach Nordamerika auf Seiten der Briten im <a href="Amerikanischer_Unabh%C3%A4ngigkeitskrieg" title="Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg">Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg</a> kämpfen. Auch andere Fürsten deutscher Kleinstaaten, z. B. der Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel <a href="Karl_I._(Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel)" title="Karl I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)">Karl I.</a>, der Fürst von Waldeck <a href="Friedrich_Karl_August_(Waldeck-Pyrmont)" title="Friedrich Karl August (Waldeck-Pyrmont)">Friedrich Karl August</a>, der Markgraf von Ansbach <a href="Alexander_(Brandenburg-Ansbach-Bayreuth)" title="Alexander (Brandenburg-Ansbach-Bayreuth)">Alexander</a> und der Fürst von Anhalt-Zerbst <a href="Friedrich_August_(Anhalt-Zerbst)" title="Friedrich August (Anhalt-Zerbst)">Friedrich August</a> schlossen mit Großbritannien Subsidienverträge ab und vermieteten eigene Truppen für die Kämpfe auf amerikanischem Boden.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein weiteres Beispiel für ein Subsidienregiment ist das <a href="Kapregiment" title="Kapregiment">Kapregiment</a>, das Herzog <a href="Carl_Eugen_(W%C3%BCrttemberg)" title="Carl Eugen (Württemberg)">Carl Eugen von Württemberg</a> der <a href="Niederl%C3%A4ndische_Ostindien-Kompanie" title="Niederländische Ostindien-Kompanie">Niederländischen Ostindien-Kompanie</a> (V.O.C.) zur Verfügung stellte.
</p><p>Im Prozess der Staatenbildung in Europa war nicht so sehr militärische Macht, sondern vielmehr Legitimität und eine funktionierende Finanzverwaltung der Schlüssel zur politischen Macht. Erst mit der Nationalisierung der Armeen im 19. Jahrhundert stieg die Gefahr, die vom Offizierkorps einer Berufsarmee für die politische Elite ausging, wieder an. Im 19. Jahrhundert dienten zahlreiche europäische oder nordamerikanische Söldner bzw. Militärspezialisten in außereuropäischen Armeen, so in <a href="Kaiserreich_China" title="Kaiserreich China">China</a> und den neuen lateinamerikanischen Staaten. Besonders die lateinamerikanischen Marinen, so <a href="Haiti" title="Haiti">Haiti</a> oder <a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasilien</a>, benötigten qualifizierte Ingenieure und Heizer zum Betrieb moderner Kriegsschiffe. Der ehemalige preußische Major Carl Pauli diente als Carlos Páuli in den 1890er Jahren bis ca. 1904 in den Armeen von China, <a href="Honduras" title="Honduras">Honduras</a> und <a href="Peru" title="Peru">Peru</a>. Sein Werk <i>Tropenvademecum</i> (1907) ist unter anderem ein Ratgeber für den Aufenthalt europäischer Militärberater in außereuropäischen Gebieten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Historische_Söldnerführer"><span id="Historische_S.C3.B6ldnerf.C3.BChrer"></span>Historische Söldnerführer</h4></div>

<ul><li><a href="Georg_von_Frundsberg" title="Georg von Frundsberg">Georg von Frundsberg</a> (1473–1528)</li>
<li><a href="Franz_von_Sickingen" title="Franz von Sickingen">Franz von Sickingen</a> (1481–1523)</li>
<li><a href="Asche_von_Cramm" title="Asche von Cramm">Asche von Cramm</a> (1480–1528)</li>
<li><a href="Sebastian_Schertlin_von_Burtenbach" title="Sebastian Schertlin von Burtenbach">Sebastian Schertlin von Burtenbach</a> (1496–1577)</li>
<li><a href="Kaspar_von_Frundsberg" title="Kaspar von Frundsberg">Kaspar von Frundsberg</a> (1501–1536)</li>
<li>Christoph von Breiten-Landenberg (1504–1546)</li>
<li><a href="Sebastian_Vogelsberger" title="Sebastian Vogelsberger">Sebastian Vogelsberger</a> (1505–1548)</li>
<li><a href="Christoph_von_Wrisberg" title="Christoph von Wrisberg">Christoph von Wrisberg</a> (1511–1580)</li>
<li><a href="Hilmar_von_M%C3%BCnchhausen" title="Hilmar von Münchhausen">Hilmar von Münchhausen</a> (1512–1573)</li>
<li><a href="Georg_von_Holle_(Landsknechtsf%C3%BChrer)" class="mw-redirect" title="Georg von Holle (Landsknechtsführer)">Georg von Holle</a> (1513/14–1576)</li>
<li><a href="Vollrad_von_Mansfeld" title="Vollrad von Mansfeld">Vollrad von Mansfeld</a> (1520–1578)</li>
<li><a href="Erich_II._(Braunschweig-Calenberg-G%C3%B6ttingen)" title="Erich II. (Braunschweig-Calenberg-Göttingen)">Erich II. von Braunschweig-Calenberg</a> (1528–1584)</li>
<li><a href="Johann_T%E2%80%99Serclaes_von_Tilly" title="Johann T’Serclaes von Tilly">Johann T’Serclaes von Tilly</a> (1559–1632)</li>
<li><a href="Peter_Ernst_II._von_Mansfeld" title="Peter Ernst II. von Mansfeld">Ernst von Mansfeld</a> (1580–1626)</li>
<li><a href="Wallenstein" title="Wallenstein">Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein</a> gen. <a href="Wallenstein" title="Wallenstein">Wallenstein</a> (1583–1634)</li>
<li><a href="Johann_Ludwig_von_Erlach" title="Johann Ludwig von Erlach">Johann Ludwig von Erlach</a> (1595–1650)</li>
<li><a href="Christian_von_Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel" title="Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel">Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel</a> (1599–1626)</li>
<li>Familie <a href="Zurlauben#Die_Zurlauben_als_Militärs" title="Zurlauben">Zurlauben</a> – 16. bis 18. Jahrhundert</li>
<li><a href="Jauch_(Urner_Geschlecht)" title="Jauch (Urner Geschlecht)">Jauch (Urner Geschlecht)</a> – 17. bis 19. Jahrhundert</li></ul>
<p>Liste italienischer Söldnerführer: siehe <a href="Condottiere" title="Condottiere">Condottiere</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Söldner_und_Soldat"><span id="S.C3.B6ldner_und_Soldat"></span>Söldner und Soldat</h4></div>
<p>Aus einer historischen Perspektive wurde im Zuge der Herausbildung <a href="Stehendes_Heer" title="Stehendes Heer">stehender Heere</a> der Söldner vom <a href="Soldat" title="Soldat">Soldaten</a> abgelöst. Der Soldat konnte nicht mehr beliebig oft die Fronten wechseln, wie dies für einen Söldner des 17. Jahrhunderts möglich war, zumal er nicht mehr über eigene Waffen verfügte. Über das stehende Heer aus Soldaten bildete der Staat ein Gewaltmonopol aus. Während der Beruf des Söldners einer der wohl ältesten Lohnberufe ist, gehörte die vaterländische Motivation zum Selbstverständnis und Fremdbild des Soldaten. In den letzten Jahrzehnten entsteht im Zuge des <a href="Outsourcing" title="Outsourcing">Outsourcings</a> militärischer Aufgaben an militärische Fachleute, die als Angestellte von <a href="Privates_Sicherheits-_und_Milit%C3%A4runternehmen" title="Privates Sicherheits- und Militärunternehmen">privaten militärischen Dienstleistern</a> weltweit Kampfhandlungen unterstützen, ein neues Berufsbild, das Züge von Soldat und Söldner vereinigt.
</p><p>Die heute im 21. Jahrhundert bestehenden privaten Sicherheits- und Militärunternehmen können entgegen der gängigen Medienpraxis durchaus als Söldnerunternehmen bezeichnet werden, da ihre Mitarbeiter zwar nicht direkt von Streitkräften, sondern von der Regierung beschäftigt oder angeworben werden, ihre Verwendung aber durchaus den Tätigkeiten entspricht, die die Genfer Konvention unter Art.&nbsp;47 zusammenfasst.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Söldner_in_Afrika"><span id="S.C3.B6ldner_in_Afrika"></span>Söldner in Afrika</h3></div>
<p>Im 20. Jahrhundert waren Söldner hauptsächlich in die Konflikte auf dem <a href="Afrika" title="Afrika">afrikanischen</a> Kontinent eingebunden. Die Söldner wurden als inoffizielle Hilfstruppen in der Regel von Westmächten für den Kampf gegen den Kommunismus eingesetzt, die sich selbst nicht offiziell in die Angelegenheit der betroffenen Staaten einmischen konnten oder wollten. Häufig wurden Männer aus Europa und Amerika angeworben, die nach „Abenteuern“ suchten, und in Kämpfe geschickt, bei denen klar war, dass sie nicht überleben würden und daher auch nicht bezahlt zu werden brauchten.
</p><p>Außerdem gab es viele ehemalige <a href="L%C3%A9gion_%C3%A9trang%C3%A8re" title="Légion étrangère">Fremdenlegionäre</a>, die es nach ihrem Dienst für Frankreich nach Afrika verschlug, und die sich dort einen neuen Arbeitgeber suchten. Ebenso gab es in Afrika Söldner, die als militärische Wachleute für große Gold- und Diamantenminen arbeiteten oder in den <a href="Apartheid" title="Apartheid">Apartheidskonflikten</a> kämpften.
</p><p>Der bekannteste in Afrika tätige Söldner war der Franzose <a href="Bob_Denard" title="Bob Denard">Bob Denard</a>, der ab den sechziger Jahren in zahlreiche Bürgerkriege und <a href="Putsch" title="Putsch">Putschversuche</a> verwickelt war. Große Bekanntheit erlangte auch der irische Offizier <a href="Mike_Hoare" title="Mike Hoare">Mike Hoare</a>, dessen Söldnertruppe 5th Commando als geschlossener Verband einer regulären Einheit gleichgestellt für die kongolesische Armee im Einsatz war. Einen Höhepunkt der Söldneraktivität in Afrika stellte die <a href="S%C3%B6ldnerrebellion_in_der_Demokratischen_Republik_Kongo_1967" title="Söldnerrebellion in der Demokratischen Republik Kongo 1967">Besetzung von Bukavu</a> durch eine Gruppe Söldner unter der Führung des Belgiers <a href="Jean_Schramme" title="Jean Schramme">Jean Schramme</a> dar, mit der der verhaftete Rebellenführer <a href="Mo%C3%AFse_Tschomb%C3%A9" title="Moïse Tschombé">Moïse Tschombé</a> freigepresst werden sollte.
</p><p>Söldner waren seit den Kämpfen, die 1960 infolge der <a href="Geschichte_der_Demokratischen_Republik_Kongo#Unabhängigkeit" title="Geschichte der Demokratischen Republik Kongo">Unabhängigkeit des Kongo</a> ausbrachen, in einer Reihe von Bürgerkriegen in Afrika im Einsatz. Franzosen, Briten und Staatsangehörige aus anderen europäischen Ländern kämpften beispielsweise in den <a href="Streitkr%C3%A4fte_Biafras" title="Streitkräfte Biafras">Streitkräften Biafras</a> im <a href="Biafra-Krieg" title="Biafra-Krieg">Biafra</a>, Angola und auf den <a href="Seychellen" title="Seychellen">Seychellen</a>. Die Söldner kämpften für die, die am meisten zahlten, und erwiesen sich in den ohnehin schon blutigen und erbittert geführten Bürgerkriegen oft als besonders grausam. Einige behaupteten, sie führten einen Kreuzzug gegen den von Kuba und der Sowjetunion unterstützten Kommunismus in Afrika; andere verdingten sich, weil sie den Nervenkitzel liebten, wieder andere, weil sie sonst keine Beschäftigung fanden.
</p><p>Der berühmteste Söldner im <a href="B%C3%BCrgerkrieg_in_Angola" title="Bürgerkrieg in Angola">angolanischen Bürgerkrieg</a> war ein Mann aus <a href="Zypern" title="Zypern">Zypern</a> namens <a href="Kostas_Georgiou" title="Kostas Georgiou">Kostas Georgiou</a>. Er hatte im <a href="Parachute_Regiment_(British_Army)" title="Parachute Regiment (British Army)">1. britischen Fallschirmjägerregiment</a> gedient und wurde wegen eines Überfalls auf ein Postamt in Nordirland unehrenhaft entlassen. Georgiou, bekannt als „Colonel Callan“, wurde von der <a href="Frente_Nacional_de_Liberta%C3%A7%C3%A3o_de_Angola" title="Frente Nacional de Libertação de Angola">FNLA</a> (Volksbefreiungsfront in Angola unter der Führung von Holden Roberto, der auch vom US-Geheimdienst <a href="Central_Intelligence_Agency" title="Central Intelligence Agency">CIA</a> über Zaire unterstützt wurde) zusammen mit einer Truppe britischer, amerikanischer und holländischer Söldner von der CIA rekrutiert. Angeblich brachte er Spione und Deserteure eigenhändig um und terrorisierte die Männer unter seinem Kommando, die selbst ungehindert mit Gewalt und Folter gegen Soldaten und Zivilisten vorgingen. Im Verlauf eines Selbstmordkommandos gegen eine wesentlich stärkere <a href="Kubanischer_Milit%C3%A4reinsatz_in_Angola" title="Kubanischer Militäreinsatz in Angola">kubanische Brigade</a> wurde er verwundet und später gefangen genommen. Die kommunistische <a href="Movimento_Popular_de_Liberta%C3%A7%C3%A3o_de_Angola" title="Movimento Popular de Libertação de Angola">MPLA</a> (kommunistische Volksbefreiungsbewegung für Angola) wollte die Verbrechen der Söldner publik machen und brachte zehn Briten und drei US-Amerikaner in <a href="Luanda" title="Luanda">Luanda</a> vor Gericht. Sie wurden beschuldigt, bezahlte Attentäter zu sein. Kostas Georgiou alias Callan und drei andere wurden am 10. Juli 1976 durch ein Exekutionskommando getötet. Der Prozess in Angolas Hauptstadt und die Brutalitäten, die dabei zur Sprache kamen, zogen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich und lösten eine allgemeine Empörung über Söldner und all jene aus, die in diesem Geschäft tätig waren.
</p><p>Zuletzt kamen Söldner offiziell Ende der 1990er Jahre im <a href="B%C3%BCrgerkrieg_in_Sierra_Leone" title="Bürgerkrieg in Sierra Leone">Bürgerkrieg in Sierra Leone</a> zum Einsatz.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: Kategorie:Militärgeschichte (Afrika)</div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Söldner-Operationen_heute"><span id="S.C3.B6ldner-Operationen_heute"></span>Söldner-Operationen heute</h3></div>
<p>Als der <a href="Vietnamkrieg" title="Vietnamkrieg">Vietnamkrieg</a> endete, schlossen sich viele amerikanische <a href="Veteran" title="Veteran">Veteranen</a> zu privaten Sicherheitsunternehmen zusammen. Sie schmuggelten und verkauften Waffen und Drogen aus <a href="Ferner_Osten" title="Ferner Osten">Fernost</a> und begannen die Schlachtfelder der Welt, häufig unter dem Deckmantel der <a href="Central_Intelligence_Agency" title="Central Intelligence Agency">CIA</a>, als lukrative Einnahmequelle anzusehen. Zu den bekannteren <a href="Privates_Sicherheits-_und_Milit%C3%A4runternehmen" title="Privates Sicherheits- und Militärunternehmen">privaten Sicherheits- und Militärunternehmen</a> (PMC) der heutigen Zeit gehören <a href="Sandline_International" title="Sandline International">Sandline International</a>, eine britische <a href="Paramilit%C3%A4r" title="Paramilitär">paramilitärische</a> Einheit, und <a href="Executive_Outcomes" title="Executive Outcomes">Executive Outcomes</a>, ein privates Unternehmen, das ehemalige Mitglieder der <a href="South_African_Defence_Force" title="South African Defence Force">südafrikanischen Armee</a> anheuerte. Beide Sicherheitsunternehmen, wie sich derartige Organisationen selbst nennen, wurden schließlich aufgelöst, weil ihre Mitglieder zu oft im Zentrum von Ermittlungen standen und ihre Einsätze ins Kreuzfeuer der Kritik gerieten. Ihre Definition als Söldner ist allerdings umstritten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es ist bekannt, dass in den <a href="Jugoslawienkriege" title="Jugoslawienkriege">Jugoslawienkriegen</a> der 1990er Jahre Söldner direkt nach ihrer Ankunft am Bahnhof von Sarajevo angeheuert wurden. Viele von ihnen waren Soldaten aus den Ländern des ehemaligen Ostblocks<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, die nach dem Zerfall der Sowjetunion und den politischen Umwälzungen in Osteuropa keine Arbeit gefunden hatten. Außerdem kämpften in den Balkan-Kriegen auch Soldaten aus anderen europäischen Staaten<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Viele Extremisten<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, arbeitslose Ex-Soldaten und Abenteurer<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kämpften auf beiden Seiten als Söldner. Viele dieser Söldner wurden paramilitärischen Gruppen zugeteilt, die die regulären Armeen beider Seiten militärisch unterstützen sollten. Nach Angaben einer <a href="UN" class="mw-redirect" title="UN">UN</a>-Expertenkommission operierten <a href="1994" title="1994">1994</a> auf dem Gebiet des ehemaligen <a href="Jugoslawien" title="Jugoslawien">Jugoslawiens</a> 83 <a href="Paramilit%C3%A4r" title="Paramilitär">paramilitärische</a> Gruppen mit einer Gesamtstärke von 36.000 bis 66.000 Kämpfern.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„In der Heimat waren wir arbeitslos, hier werden wir als Helden angesehen.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">unbekannter Balkan-Söldner</span></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich erzähl dir mal etwas über Freundschaften im Söldnergeschäft. Es gibt sehr nette Kerle, mit denen man durch dick und dünn gehen kann, wirklich nette Jungs. Wenn du sie unter großen Druck setzt, ich meine wirklich sehr großen Druck, der sie bis aufs Äußerste belastet, so dass sie meinen, sie müssten am nächsten Tag sterben, dann musst du mal beobachten, wie sich ihr Charakter verändert. Du wirst sehen, dass aus diesen echten Kerlen richtige Teufel werden können, denen jedes Mittel recht ist.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Karl Penta, englischer Söldner 1991 im Balkan</span>: <cite style="font-style:normal"><i>WDR-Dokumentation: Warheads</i></cite></div></div>
<p>Im Irak waren im Jahr 2008 rund 20.000 Söldner im Auftrag der britischen und US-Regierung beschäftigt – darunter auch deutsche Ex-Soldaten und ehemalige Polizisten.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><b><a href="Contracting" title="Contracting">Contractors</a></b> hingegen sind nicht in militärischen Aufträgen tätig, sondern als Privatfirmen im In- und Ausland im Einsatz beispielsweise zur Umsetzung von Regierungsaufträgen u.&nbsp;a. von Hilfsprojekten oder für die Wartung von Flugzeugen, Hubschraubern oder der Kommunikation. Das US-Verteidigungsministerium beschäftigte 2016 rund 30.455 Contractors in <a href="Afghanistan" title="Afghanistan">Afghanistan</a>, davon 10.151 aus den USA und 13.700 aus Afghanistan selber.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Falle der russischen Söldnertruppe <a href="Gruppe_Wagner" title="Gruppe Wagner">Gruppe Wagner</a> erwies sich auch aufgrund der Tatsache, dass eine solche Truppe nach russischem Recht bis 2017 verboten war, eine Unterscheidung zwischen offiziellem Militär und Privaten in Auftrag des Staats als schwierig, da es sich im Falle von Wagner um einen verdeckt handelnden Söldnertrupp handelt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem wurden Militäraktionen der Truppe in Syrien auch der eigenen Kontrolle und kommerziellen Ausbeutung von Ölfeldern zugeordnet.<sup id="cite_ref-washpo_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-washpo-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bekannte_Söldner"><span id="Bekannte_S.C3.B6ldner"></span>Bekannte Söldner</h2></div>
<ul><li><a href="Hans_Spiess_(S%C3%B6ldner)" title="Hans Spiess (Söldner)">Hans Spiess</a> (†&nbsp;1503), Schweizer Söldner, hingerichtet für den Mord an seiner Frau</li>
<li><a href="Peter_Hagendorf" title="Peter Hagendorf">Peter Hagendorf</a> (um 1601–1679), deutscher Söldner, führte ein Tagebuch im <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieg</a></li>
<li><a href="William_Walker_(S%C3%B6ldner)" title="William Walker (Söldner)">William Walker (Söldner)</a> (1853–1860), US-amerikanischer Söldnerführer in Mittelamerika</li>
<li><a href="Lee_Christmas" title="Lee Christmas">Lee Christmas</a> (1863–1924), US-amerikanischer Söldner in Honduras</li>
<li><a href="Guy_Molony" title="Guy Molony">Guy „Machine Gun“ Molony</a> (1884–1972), US-amerikanischer Söldner in Honduras</li>
<li>Graf <a href="Carl_Gustaf_von_Rosen" title="Carl Gustaf von Rosen">Carl Gustaf von Rosen</a> (1909–1977), schwedischer Söldner in Äthiopien und Nigeria</li>
<li><a href="Jean_Zumbach" title="Jean Zumbach">Jean Zumbach</a> alias „Johnny Brown“ (1915–1986), schweizerisch-polnischer Söldner im Kongo</li>
<li><a href="Mike_Hoare" title="Mike Hoare">Mike Hoare</a> alias „Mad Mike“ (1919–2020), irischer Söldner, Kongo und Seychellen</li>
<li><a href="Siegfried_M%C3%BCller_(S%C3%B6ldner)" title="Siegfried Müller (Söldner)">Siegfried Müller</a> (1920–1983) alias „Kongo-Müller“, deutscher Söldner im Kongo</li>
<li>Jan van Risseghem (1923–2007), belgischer Söldner im Kongo, soll 1961 das <a href="Charterflug_des_UNO-Generalsekret%C3%A4rs_Dag_Hammarskj%C3%B6ld#Neuere_Erkenntnisse_und_Theorien" class="mw-redirect" title="Charterflug des UNO-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld">Flugzeug mit UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld</a> abgeschossen haben</li>
<li><a href="Bob_Denard" title="Bob Denard">Bob Denard</a> (1929–2007), französisch-komorischer Söldnerführer</li>
<li><a href="Jean_Schramme" title="Jean Schramme">Jean Schramme</a>, auch <i>Jacques Schramme</i> alias „Black Jack“ (1929–1988), belgischer Söldner im Kongo</li>
<li>Jeremiah „Jerry“ Puren, südafrikanischer Söldner im Kongo</li>
<li><a href="Rolf_Steiner_(S%C3%B6ldner)" title="Rolf Steiner (Söldner)">Rolf Steiner</a> (auch <i>Rod Steiner</i>), (*&nbsp;1933), deutscher Söldner in Nigeria und Südsudan</li></ul>
<ul><li>Karl Penta (*&nbsp;1950), englischer Söldner in Westafrika, Libanon, Sri Lanka, Südsudan und Surinam<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Kostas_Georgiou" title="Kostas Georgiou">Kostas Georgiou</a> alias „Colonel Callan“ (1951–1976), britisch-zypriotischer Söldner in Angola</li>
<li><a href="Simon_Mann" title="Simon Mann">Simon Mann</a> (*&nbsp;1952), britischer Söldnerunternehmer (<a href="Sandline_International" title="Sandline International">Sandline International</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Militärunternehmen_und_-unternehmer_der_Gegenwart"><span id="Milit.C3.A4runternehmen_und_-unternehmer_der_Gegenwart"></span>Militärunternehmen und -unternehmer der Gegenwart</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_privater_Sicherheits-_und_Milit%C3%A4runternehmen" title="Liste privater Sicherheits- und Militärunternehmen">Liste privater Sicherheits- und Militärunternehmen</a></i></div>
<ul><li><a href="DynCorp" title="DynCorp">DynCorp</a> – gegründet 1951</li>
<li><a href="Executive_Outcomes" title="Executive Outcomes">Executive Outcomes</a> – 1989 bis 1999</li>
<li><a href="Sandline_International" title="Sandline International">Sandline International</a> – 1995 bis 2004</li>
<li><a href="Academi" title="Academi">Academi</a> – gegründet 1997 als <i>Blackwater USA</i></li>
<li>Moran Security Group – gegründet 1999</li>
<li><a href="Aegis_Defence_Services" title="Aegis Defence Services">Aegis Defence Services</a> – gegründet 2002, 2015 von <a href="GardaWorld" title="GardaWorld">GardaWorld</a> (Canada) übernommen</li>
<li><a href="Sadat_A.%C5%9E." class="mw-redirect" title="Sadat A.Ş.">Sadat A.Ş.</a> – gegründet 2012</li>
<li><a href="Gruppe_Wagner" title="Gruppe Wagner">Gruppe Wagner</a> – gegründet 2014</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Wie dem <a href="Piraterie" title="Piraterie">Piraten</a> haftet dem Söldner ein Ruf von Abenteuer, Geheimnis und Gefahr an. Ein gutes Beispiel sind das Buch und der Film <i><a href="Die_Hunde_des_Krieges" title="Die Hunde des Krieges">Die Hunde des Krieges</a></i>, in denen es um eine fiktive Söldner-Operation im Afrika der 1970er Jahre geht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Belletristik">Belletristik</h3></div>
<ul><li><a href="Richard_Harding_Davis" title="Richard Harding Davis">Richard Harding Davis</a>: <i>Soldaten des Glücks.</i> 2 Bände. Stuttgart 1900 (<i>Soldiers of Fortune</i>, 1897, 1960 auch als <a href="Comic" title="Comic">Comic</a> in der Reihe <i><a href="Illustrierte_Klassiker" title="Illustrierte Klassiker">Illustrierte Klassiker</a></i>, Band 55).</li>
<li><a href="Wolfgang_Schreyer" title="Wolfgang Schreyer">Wolfgang Schreyer</a>: <i><a href="Das_gr%C3%BCne_Ungeheuer" title="Das grüne Ungeheuer">Das grüne Ungeheuer</a>.</i></li>
<li><a href="Miguel_Angel_Asturias" class="mw-redirect" title="Miguel Angel Asturias">Miguel Angel Asturias</a>: <i>Weekend in Guatemala.</i> Buenos Aires 1956.</li>
<li><a href="Jean_Lart%C3%A9guy" title="Jean Lartéguy">Jean Lartéguy</a>: <i>Die grausamen Träume</i>. Bonn 1965 (Französische Originalausgabe <i>Les Chimères noires</i>).</li>
<li><a href="Eric_Ambler" title="Eric Ambler">Eric Ambler</a>: <i><a href="Schmutzige_Geschichte" title="Schmutzige Geschichte">Schmutzige Geschichte</a>.</i></li>
<li><a href="Detlef_Bernd_Blettenberg" title="Detlef Bernd Blettenberg">Detlef Bernd Blettenberg</a>: <i>Blauer Rum.</i> Zürich 1994, ISBN 3-7263-6676-8 (NA Augsburg 2002. ISBN 3-87512-702-1)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Filme">Filme</h3></div>
<ul><li>1942: <i><a href="Unternehmen_Tigersprung" title="Unternehmen Tigersprung">Unternehmen Tigersprung</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1957: <i><a href="Geschwader_Fledermaus" title="Geschwader Fledermaus">Geschwader Fledermaus</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1958: <i><a href="Das_schwarze_Bataillon" title="Das schwarze Bataillon">Das schwarze Bataillon</a></i> / <i>Das Bataillon des Teufels</i> (<i>Cerny Prapor</i>), Spielfilm</li>
<li>1965: <i><a href="Kommando_52" class="mw-redirect" title="Kommando 52">Kommando 52</a></i>, Doku</li>
<li>1965: <i><a href="Der_lachende_Mann" title="Der lachende Mann">Der lachende Mann</a></i>. Bekenntnisse eines Mörders, Doku</li>
<li>1966: <i>P.S. zum lachenden Mann</i>, Doku</li>
<li>1966: <i><a href="Africa_Addio" title="Africa Addio">Africa Addio</a></i> (<i>Africa Addio</i>), Doku</li>
<li>1966: <i>Die gefürchteten Vier</i>, Spielfilm</li>
<li>1966: <i><a href="Sie_f%C3%BCrchten_weder_Tod_noch_Teufel" title="Sie fürchten weder Tod noch Teufel">Sie fürchten weder Tod noch Teufel</a></i> (<i>Lost Command</i>), Spielfilm</li>
<li>1967: <i>Der Fall Bernd K.</i>, Doku</li>
<li>1968: <i><a href="Die_gef%C3%BCrchteten_Zwei" title="Die gefürchteten Zwei">Die gefürchteten Zwei</a></i> (<i>Il mercenario</i>), Spielfilm</li>
<li>1968: <i><a href="Die_gro%C3%9Fe_Treibjagd" title="Die große Treibjagd">Die große Treibjagd</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1968: <i><a href="Katanga_(Film)" title="Katanga (Film)">Katanga</a></i> (<i>The Mercenaries</i>/<i>The Dark of the Sun</i>), Spielfilm</li>
<li>1968: <i>Töten war ihr Job</i>, Spielfilm</li>
<li>1969: <i><a href="Der_L%C3%B6we_mit_den_sieben_K%C3%B6pfen" title="Der Löwe mit den sieben Köpfen">Der Löwe mit den sieben Köpfen</a></i></li>
<li>1969: <i>Sieben dreckige Teufel</i>, Spielfilm</li>
<li>1976: <i>Die Söldner</i> (<i>Killer Force</i>), Spielfilm</li>
<li>1976: <i><a href="Immer_wenn_der_Steiner_kam" title="Immer wenn der Steiner kam">Immer wenn der Steiner kam</a></i>, 2 Teile, Doku, nicht veröffentlicht</li>
<li>1976: <i>Das dreckige Dutzend</i> (<i>Dirtier by the Dozen</i>), Episode der britischen Fernsehserie <a href="The_New_Avengers" class="mw-redirect" title="The New Avengers">The New Avengers</a></li>
<li>1976: <i><a href="Der_Winter%2C_der_ein_Sommer_war" title="Der Winter, der ein Sommer war">Der Winter, der ein Sommer war</a></i>, dreiteiliges hr/ARD-Fernsehspiel</li>
<li>1977: <i>Lancier, der Söldner</i> (<i>Les diamants du président</i>), deutsch-französische Fernsehserie</li>
<li>1977: <i><a href="Die_Wildg%C3%A4nse_kommen" title="Die Wildgänse kommen">Die Wildgänse kommen</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1980: <i><a href="Die_Hunde_des_Krieges_(Film)" title="Die Hunde des Krieges (Film)">Die Hunde des Krieges</a></i> (<i>The Dogs of War</i>), Spielfilm</li>
<li>1980: <i><a href="Kommando_Leopard" title="Kommando Leopard">Kommando Leopard</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1982: <i><a href="Das_S%C3%B6ldnerkommando" title="Das Söldnerkommando">Das Söldnerkommando</a></i> (<i>Kill Squad</i>)</li>
<li>1982: <i><a href="Wildg%C3%A4nse_2" title="Wildgänse 2">Wildgänse 2</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1983: <i><a href="Under_Fire_(1983)" title="Under Fire (1983)">Under Fire</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1984: <i><a href="Geheimcode%3A_Wildg%C3%A4nse" class="mw-redirect" title="Geheimcode: Wildgänse">Geheimcode: Wildgänse</a></i> (<i>Codename Wildgoose</i>), Spielfilm</li>
<li>1985: <i><a href="Afghanistan_Connection" title="Afghanistan Connection">Afghanistan Connection</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1985: <i>Latino</i>, Spielfilm</li>
<li>1987: <a href="Walker_(1987)" title="Walker (1987)">Walker</a>, Spielfilm</li>
<li>1988: <i>Freedom Fighters – Söldner für die Freiheit</i> (<i>Mercenay Fighters</i>), Spielfilm</li>
<li>1989: <i>Saracen</i>, Fernsehserie</li>
<li>1993: <i>Warheads – Söldner im Balkan</i>, Doku</li>
<li>1997: <i><a href="Savior_%E2%80%93_Soldat_der_H%C3%B6lle" class="mw-redirect" title="Savior – Soldat der Hölle">Savior – Soldat der Hölle</a></i>, Spielfilm</li>
<li>1999: <i><a href="Befreien_Sie_Afrika!" title="Befreien Sie Afrika!">Befreien Sie Afrika!</a></i>, Doku</li>
<li>2004: <i>Söldner der Hölle</i> (<i>Capitaines des Ténébres</i>), Spielfilm</li>
<li>2005: <i>Die neuen Söldner</i>, Doku Arte</li>
<li>2005: <i>Söldner – Ein Beruf mit Zukunft</i>, Doku</li>
<li>2006: <i><a href="Blood_Diamond" title="Blood Diamond">Blood Diamond</a></i>, Spielfilm</li>
<li>2007: <i>Urlaub vom Frieden</i>, Doku</li>
<li>2008: <i><a href="Babylon_A.D." title="Babylon A.D.">Babylon A.D.</a></i>, Spielfilm</li>
<li>2010: <i><a href="The_Expendables" title="The Expendables">The Expendables</a></i>, Spielfilm</li>
<li>2011: <i><a href="Killer_Elite" title="Killer Elite">Killer Elite</a></i>, Spielfilm</li>
<li>2011: <i>Mister Bob</i>, TV-Spielfilm (F, Regie Thomas Vincent, mit <a href="Clovis_Cornillac" title="Clovis Cornillac">Clovis Cornillac</a> als <a href="Bob_Denard" title="Bob Denard">Bob Denard</a>)</li>
<li>2011: <i>Söldner – Gesetzlos und gefürchtet</i>, Spielfilm</li>
<li>2012: <i><a href="The_Expendables_2" title="The Expendables 2">The Expendables 2</a></i>, Spielfilm</li>
<li>2014: <i><a href="The_Expendables_3" title="The Expendables 3">The Expendables 3</a></i>, Spielfilm</li>
<li>2015: <i><a href="13_Hours%3A_The_Secret_Soldiers_of_Benghazi" title="13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi">13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
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<li>Scott Fitzsimmons: <i>Mercenaries in Asymmetric Conflicts.</i> Cambridge University Press, Cambridge 2012, ISBN 978-1-139-88771-7.</li>
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<li>Bernhard Kroener: <i>Soldat oder Soldateska? Programmatischer Aufriss zur Sozialgeschichte militärischer Unterschichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.</i> In: <a href="Milit%C3%A4rgeschichtliches_Forschungsamt" title="Militärgeschichtliches Forschungsamt">Militärgeschichtliches Forschungsamt</a>: <i>Militärgeschichte. Probleme – Thesen – Wege.</i> Stuttgart 1992, S. 100–123.</li>
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<li>Rainald Maaß: <i>Der Söldner und seine kriegsvölkerrechtliche Rechtsstellung als Kombattant und Kriegsgefangener.</i> N. Brockmeyer, Bochum 1990.</li>
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<li>Jay Mallin: <i>Merc. American Soldiers of Fortune.</i> Macmillan, New York 1979. ISBN 0-02-579330-6.</li>
<li>Fred Mercks: <i>Auf der Strasse des Todes. Ereignisse, Tatsachen, Zusammenhänge.</i> Militärverlag der DDR, Berlin 1982, ISBN 3-327-00429-3.</li>
<li>Phil Miller: <i>Keenie Meenie. The British mercenaries who got away with war crimes</i>, London 2020. ISBN 978-1-78680-584-3</li>
<li>Anthony Mockler: <i>The new mercenaries</i>. Sidgwick &amp; Jackson, London 1985, ISBN 0-283-99296-4.</li>
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<li>Jerry Puren: <i>Mercenary Commander.</i> Galago Books, Johannisburg 1986.</li>
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<li>David Shearer: <i>Private Armies and Military Intervention.</i> <a href="Oxford_University_Press" title="Oxford University Press">Oxford University Press</a>, Oxford 1998, ISBN 0-19-829440-9.</li>
<li><a href="Michael_Sikora" title="Michael Sikora">Michael Sikora</a>: <i>Der Söldner.</i> In: <a href="Eva_Horn" title="Eva Horn">Eva Horn</a>, Stefan Kaufmann, <a href="Ulrich_Br%C3%B6ckling" title="Ulrich Bröckling">Ulrich Bröckling</a> (Hrsg.): <i>Grenzverletzer. Von Schmugglern, Spionen und anderen subversiven Gestalten</i> (= Copyrights, Band 6). Kulturverlag Kadmos, Berlin 2002, ISBN 3-931659-37-2, S. 114–135.</li>
<li>Michael Sikora: <i>Söldner – historische Annäherung an einen Kriegertypus.</i> In: <i><a href="Geschichte_und_Gesellschaft" title="Geschichte und Gesellschaft">Geschichte und Gesellschaft</a>.</i> 29, Nr. 2, S. 210–238.</li>
<li>Tim Spicer: <i>An Unorthodox Soldier. Peace and War and the Sandline Affair.</i> Mainstream Publishing, Edinburgh 2003, ISBN 1-84018-349-7.</li>
<li>Janice E. Thomson: <i>Mercenaries, Pirates, and Sovereigns: State-Building and Extraterritorial Violence in Early Modern Europe.</i> <a href="Princeton_University_Press" title="Princeton University Press">Princeton University Press</a>, Princeton (NJ) 1994, ISBN 0-691-08658-3.</li>
<li>Uwe Tresp: <i>Söldner aus Böhmen. Im Dienst deutscher Fürsten: Kriegsgeschäft und Heeresorganisation im 15. Jahrhundert.</i> Schöningh, Paderborn u. a. 2004 (<i>Krieg in der Geschichte</i> 19) ISBN 3-506-71744-8 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn%3Anbn%3Ade%3Abvb%3A12-bsb00045259-9">Digitalisat</a>).</li>
<li>Raúl Valdés Vivó: <i>Angola – Das Ende des Söldnermythos.</i> Übersetzung von Nadja Bunke, Berlin (<a href="Milit%C3%A4rverlag_der_Deutschen_Demokratischen_Republik" title="Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik">Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik</a>) 1977.</li>
<li>Al J. Venter: <i>War Dog – Fighting Other People´s War – The Modern Mercenary in Combat.</i> Casemate, Philadelphia, PA 2006.</li>
<li>Karl Vischer-Merian: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1885/1885_0054.html">Schicksal einiger Basler Fähnlein in französischem Sold. (1589–1593.)</a>.</i> In: Basler Jahrbuch 1885, S. 150–265.</li>
<li><a href="Klaas_Vo%C3%9F" title="Klaas Voß">Klaas Voß</a>: <i>Falls etwas schiefgeht. Washingtons Söldner in den Stellvertreterkonflikten des Kalten Krieges.</i> In: <i><a href="Mittelweg_36" title="Mittelweg 36">Mittelweg 36</a>.</i> 22, Nr. 3, 2013, S. 63–90.</li>
<li>Klaas Voß: <i>Washingtons Söldner. Verdeckte US-Interventionen im Kalten Krieg und ihre Folgen.</i> Hamburger Edition, Hamburg 2014, ISBN 978-3-86854-274-5.</li>
<li>Frank Westenfelder:"Kriegsreisende. Eine Geschichte der Söldner",Verlag Twentysix, Norderstedt 2016, ISBN 978-3-7407-1361-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/S%C3%B6ldner" class="extiw external" title="wikt:Söldner">Wiktionary: Söldner</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a href="Deutschlandfunk.de" class="mw-redirect" title="Deutschlandfunk.de">Deutschlandfunk.de</a>, <i>Hintergrund</i> 22. November 2018, Nana Brink: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/soeldner-in-den-usa-wie-die-privatisierung-des-krieges.724.de.html?dram:article_id=433958"><i>Wie die Privatisierung des Krieges voranschreitet</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://extern.historicum.net/m30jk/soeldner.htm">extern.historicum.net: <i>Söldner im Dreißigjährigen Krieg</i></a></li>
<li><a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a>, Philip Eppelsheim, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/soeldner-profiteure-des-krieges-1436629.html">faz.net: <i>Deutsche Söldner im Irak</i></a></li>
<li>Doug Brooks, Shawn Lee Rathgeber, März 2008, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.humansecurity.info/#/vol-63-brooks-rathgeber/4527827401">humansecurity.info: <i>The Industry Role in Regulating Private Security Companies</i></a>. In: <i>Canadian Consortium on Human Security – Security Privatization: Challenges and Opportunities</i>, Vol. 6.3, <a href="University_of_British_Columbia" title="University of British Columbia">University of British Columbia</a></li>
<li>Frank Westenfelder, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kriegsreisende.de/">kriegsreisende.de</a></li>
<li><a href="Sueddeutsche.de" class="mw-redirect" title="Sueddeutsche.de">sueddeutsche.de</a>, <a href="Frederik_Obermaier" title="Frederik Obermaier">Frederik Obermaier</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-paramilitaers-im-irak-soeldner-der-sicherheit-1.212221"><i>Söldner der Sicherheit. Deutsche Paramilitärs im Irak</i></a></li>
<li><a href="Taz.de" class="mw-redirect" title="Taz.de">taz.de</a>, Adrienne Woltersdorf: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://taz.de/Privatisierung-der-US-Aussenpolitik/!5193234/"><i>Privatisierung der US-Außenpolitik. Ein gutes Geschäft</i></a></li>
<li><a href="Welt.de" class="mw-redirect" title="Welt.de">welt.de</a>, <a href="Martin_van_Creveld" title="Martin van Creveld">Martin van Creveld</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/print-welt/article313218/Die-Unverantwortlichen.html"><i>Die Unverantwortlichen – Auch im Irak trägt die Beschäftigung von Söldnern zur Barbarisierung des Krieges bei</i></a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
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</style><div class="column-multiple" style="column-width:30em;">
<ul><li><a href="L%C3%A9gion_%C3%A9trang%C3%A8re" title="Légion étrangère">Fremdenlegion (frz.: Légion Étrangère)</a></li>
<li><a href="Legi%C3%B3n_Espa%C3%B1ola" title="Legión Española">Spanische Legion (span. Legión Española)</a></li>
<li><a href="Gurkha" title="Gurkha">Gurkhas</a> als Söldner</li>
<li><a href="S%C3%B6ldner_(Byzanz)" title="Söldner (Byzanz)">Söldner in Byzanz</a> (historisch)</li>
<li><a href="Kaperbrief" class="mw-redirect" title="Kaperbrief">Kaperbrief</a> (historisch)</li>
<li><a href="Condottiere" title="Condottiere">Condottiere</a> (historisch)</li>
<li><a href="Schweizer_Truppen_in_fremden_Diensten" title="Schweizer Truppen in fremden Diensten">Schweizer Truppen in fremden Diensten</a></li></ul>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundestag.de/resource/blob/895834/3156e9f43f38cdc727b6908b85946e96/WD-2-016-22-pdf-data.pdf"><i>Völkerrechtliche Implikationen einer Teilnahme deutscher Staatsangehöriger an Kampfhandlungen in der Ukraine.</i></a> In: <i>Wissenschaftliche Dienste Ausarbeitung WD 2 - 3000 - 016/22.</i> Deutscher Bundestag, <span style="white-space:nowrap;">S. 11</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10.&nbsp;Juni 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AS%C3%B6ldner&amp;rft.title=V%C3%B6lkerrechtliche+Implikationen+einer+Teilnahme+deutscher+Staatsangeh%C3%B6riger+an+Kampfhandlungen+in+der+Ukraine&amp;rft.description=V%C3%B6lkerrechtliche+Implikationen+einer+Teilnahme+deutscher+Staatsangeh%C3%B6riger+an+Kampfhandlungen+in+der+Ukraine&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bundestag.de%2Fresource%2Fblob%2F895834%2F3156e9f43f38cdc727b6908b85946e96%2FWD-2-016-22-pdf-data.pdf&amp;rft.publisher=Deutscher+Bundestag">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-UNKonvention-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-UNKonvention_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101227123624/http://treaties.un.org/pages/ViewDetails.aspx?src=TREATY&amp;mtdsg_no=XVIII-6&amp;chapter=18&amp;lang=en">Von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Internationale Konvention gegen die Rekrutierung, Verwendung, Finanzierung und Ausbildung von Söldnern</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Ftreaties.un.org%2Fpages%2FViewDetails.aspx%3Fsrc%3DTREATY%26mtdsg_no%3DXVIII-6%26chapter%3D18%26lang%3Den">Originals</a></span> vom 27. Dezember 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://treaties.un.org/pages/ViewDetails.aspx?src=TREATY&amp;mtdsg_no=XVIII-6&amp;chapter=18&amp;lang=en">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://treaties.un.org/pages/ViewDetails.aspx?src=TREATY&amp;mtdsg_no=XVIII-6&amp;chapter=18&amp;lang=en">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/treaties.un.org</span> vom 4. Dezember 1989, in Kraft getreten am 20. Oktober 2001, engl.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ihl-databases.icrc.org/applic/ihl/ihl.nsf/Treaty.xsp?documentId=D5EDD61038ECF47FC12563CD002D6E50&amp;action=openDocument"><i>Treaties, States parties, and Commentaries - Convention on Mercenaries, 1989.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 31.&nbsp;Oktober 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AS%C3%B6ldner&amp;rft.title=Treaties%2C+States+parties%2C+and+Commentaries+-+Convention+on+Mercenaries%2C+1989&amp;rft.description=Treaties%2C+States+parties%2C+and+Commentaries+-+Convention+on+Mercenaries%2C+1989&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fihl-databases.icrc.org%2Fapplic%2Fihl%2Fihl.nsf%2FTreaty.xsp%3FdocumentId%3DD5EDD61038ECF47FC12563CD002D6E50%26action%3DopenDocument">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-washpo-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-washpo_26-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Ellen Nakashima, Karen DeYoung, Liz Sly: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.washingtonpost.com/f4ef050c-1781-11e8-8b08-027a6ccb38eb_story.html"><i>Putin ally said to be in touch with Kremlin, Assad before his mercenaries attacked U.S. troops.</i></a> In: <i>The Washington Post</i>, 23. Februar 2018.</span>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4055364-4">4055364-4</a></span> </div>
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